Implantate
Im zahnärztlichen Alltag verstehen wir unter Implantaten den Ersatz von Zähnen durch künstliche Zahnwurzeln aus Titan die im Knochen verankert werden. Implantate ermöglichen auch bei hohem Zahnverlust, Zahnersatz so herzustellen, dass er fest im Mund verbleiben kann und nicht vom Patienten zum Säubern herausgenommen werden muss.
Allgemeines zum Implantat:
- es besteht aus Reintitan
- ist biokompatibel (nicht allergen)
- hat eine mikromorphologische Oberfläche
- geht direkte Verbindung mit dem Knochen ein (Osseointegration)
Spezielles zum Implantieren:
- bei zu wenig Knochen muss vorab eine Augmentation (Knochenaufbau) erfolgen
- bei zu wenig Schleimhaut ist ggf. eine Transplantation von Nöten
Kontraindikationen:
- schlecht eingestellter Diabetes Mellitus
- Osteoporose
- Chemotherapie
- unbehandelte Parodontitis
- nicht therapierte falsche Bisslage
Zahnersatz wie die "Eigenen" in 4 Schritten:
- schmerzfreies Einbringen des Implantates unter lokaler Betäubung
- Implantat Aufbau wird nach 3-6 Monaten aufgeschraubt
- Abdrücke etc. für die folgende Kronen-, Brücken oder Prothesenversorgung
- Einsetzen der neuen Zähne bzw. des Zahnersatzes
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