Kieferorthopädie

Gesunde und schöne Zähne sind nicht nur für ein gutes Aussehen wichtig.

Sie geben einem vor allem auch Selbstbewusstsein und ein Stück Lebensqualität. Daher ist eine kieferorthopädische Behandlung immer auch eine Wohltat für die Seele. Daneben ist ein perfektes Zusammenspiel von Kiefer und Zähnen wichtig für die Nahrungsaufnahme und eine gute Atmung, Sprachentwicklung sowie Kopf- und Körperhaltung.

Bei uns sind Ihre Zähne in guten Händen

Unser ganz besonderes Anliegen ist es daher, dass unsere Patienten mit Hilfe der modernen Kieferorthopädie und eines breitgefächerten Therapiespektrums einen einwandfrei funktionierenden Kauapparat erhalten, der ihnen auch zu einem ästhetisch ansprechenden Äußeren verhilft.
In unserer Praxis gewähren wir eine hohe Behandlungsqualität und berücksichtigen dabei Ihre individuellen Bedürfnisse. Gleichzeitig suchen wir für Sie die schonendste sowie komfortabelste Behandlungsmethode heraus, damit Sie sich auch während der kieferorthopädischen Maßnahme wohl fühlen.
Dabei spielt es keine Rolle, in welchem Alter Sie sich befinden. Ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsener – Sie können sich auf unser medizinisches Wissen und unsere Kompetenz verlassen. Da die meisten kieferorthopädischen Behandlungen bei Erwachsenen und auch in Ausnahmefällen bei Kinder heutzutage nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden, ist bei uns jeder Patient auch ein Privatpatient.
Da es sich bei der Kieferorthopädie nicht nur um eine zahnmedizinische Sache, sondern auch um eine persönliche Vertrauensangelegenheit handelt, haben wir unsere Praxis modern und freundliche eingerichtet, damit Sie sich von Anfang an bei uns wohlfühlen können.

Die ideale Form von Kiefer und Zähnen bringt eine volle Funktionsfähigkeit

Die Kieferorthopädie als ein Teilgebiet der Zahnmedizin hat sich auf die Verhütung, das Erkennen und die Behandlung von Fehlstellungen der Zähne und des Kiefers spezialisiert. Bevor eine kieferorthopädische Behandlung durchgeführt werden kann, muss der Zahnarzt in einem ausführlichen Gespräch mit dem Patienten eine Diagnose erstellen, welche letztendliche die Grundlage für das weitere Vorgehen bildet. In dieser werden die allgemeine und die zahnärztliche Anamnese des Patienten besprochen. Außerdem wird die Situation des Patienten aus ätiologischer Sicht betrachtet.

Eine genaue Untersuchung bringt Gewissheit

Anschließend wird eine klinische Untersuchung durchgeführt, in welcher die Funktion und Form von Kiefer und Zähnen genauer betrachtet werden. Hierzu gehören eine Funktions-, eine Modell- sowie eine fernröntgenologische Untersuchung, durch welche die Kieferrelation bestimmt werden kann. Diese stellt die Lagebeziehung zwischen Ober- und Unterkiefer dar. Zudem wird gleichzeitig auch das Dentitionsstadium festgestellt, in welchem sich der Patient befindet. Die Dentition stellt den Durchbruch der Zähne aus dem Kiefer in die Mundhöhle dar. Dabei durchläuft jeder Mensch in der Regel zwei Dentitionen – den Durchbruch der Milchzähne und den des Erwachsenengebisses.

Der ideale Zeitpunkt

Für einen angemessenen Therapiebeginn ist eine rechtzeitige Diagnose erforderlich, die unter Umständen sogar die Behandlungszeit verkürzen oder gar den Behandlungsumfang reduzieren kann. Korrekturen von Fehlstellungen des Kiefers sind beispielsweise nur innerhalb eines bestimmten Zeitfensters möglich:

  • Patienten, die an ein Lippen-Kiefer­-Gaumenspalten und Syndromen leiden, welche die Muskulatur im Mund-Gesichtsbereich betreffen, sollten beispielsweise bereits in den ersten Lebenstagen eine Behandlung im Rahmen eines multidisziplinären Gesamtkonzepts erfahren.
  • Während des Durchbruchs der Milchzähne sollte ein besonders großes Augenmerk auf die regelmäßige Kontrolle der Lücken erfolgen. Dadurch können Indikatoren für kieferorthopädische Lückenhalter rechtzeitig gestellt werden.
  • Sobald sich das Milchgebiss vollständig gebildet hat (in der Regel um den dritten Geburtstag), sollte ebenfalls eine kieferorthopädische Untersuchung stattfinden, durch welche mögliche Fehlstellungen frühzeitig erkannt und korrigiert werden können.
  • In der ersten (sechstes bis achtes Lebensjahr) und zweiten (neuntes bis zwölftes Lebensjahr) Phase des Wechselgebisses empfehlen sich Frühbehandlungen, falls diverse Indikationen sichtbar sind. Mitunter sind hier Extraktionen von Zähnen durchzuführen, um den Erfolg der Behandlung langfristig zu sichern.
  • Zwischen dem zwölften und 18. Lebensjahr wiederum finden die meisten kieferorthopädischen Behandlungen statt. Zu dieser Zeit sind alle bleibenden Zähne durchgebrochen – eine Ausnahme bilden die Weisheitszähne. Dann kann ebenfalls entschieden werden, ob die Weisheitszähne oder eventuell auch andere Zähne für eine optimale Stellung der Zähne und des Kiefers zu entfernen sind.
  • Im Erwachsenenalter sind kieferorthopädische Behandlungen ebenfalls möglich. Allerdings ist hier zu beachten, dass diese normalerweise von den Krankenkassen nicht übernommen werden. Sollte bei Ihnen eine pathologische Zahnwanderung im Rahmen einer fortgeschritten Parodontalerkrankung vorliegen, zögern Sie nicht uns anzusprechen. Wir finden mit Sicherheit eine optimale Lösung für Ihre Bedürfnisse.

Die Dauer der Behandlung

Eine kieferorthopädische Behandlung ist immer auch eine Frage der Zeit. Mitunter erstrecken sich die erforderlichen Phasen zur Stabilisierung der Zähne und des Kiefers auf mehrere Jahre. Dies ist notwendig, da für die Korrektur der Zähne relativ schwache biologische Kräfte angewandt werden, um keine Schädigungen zu verursachen. In dieser Zeit sind wir natürlich für Sie da, kümmern uns um Ihre Bedürfnisse und kontrollieren in regelmäßigen Abständen den Werdegang und Erfolg der Behandlung. Dabei sollte zwischen den Kontrollterminen eine Zeitspannen zwischen drei bis acht Wochen liegen. Dieser Zeitraum kann zu Beginn der Behandlung etwas kürzer und gegen Ende etwas länger sein.

Mehr zum Thema Kieferorthopädie finden Sie hier:
Kieferorthopädie bei KZBV
Kieferorthopädie bei Wikipedia